Monatliche BU-Rente
Bei anerkannter Berufsunfähigkeit zahlt der Versicherer die vertraglich vereinbarte monatliche Rente für die Dauer des Anspruchs, höchstens bis zum vereinbarten Ende.

Berufsunfähigkeitsversicherung · Berlin und deutschlandweit
Eine längere Krankheit oder ein Unfall kann Ihre berufliche Zukunft verändern. Eine passende Berufsunfähigkeitsversicherung kann Ihnen im Leistungsfall eine monatliche Rente zahlen – damit wichtige laufende Ausgaben bezahlbar bleiben.
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Absicherung Ihrer Arbeitskraft
Ihr Einkommen ermöglicht Wohnen, Alltag, Familie und Altersvorsorge. Wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen längerfristig nicht mehr ausüben können, können erhebliche finanzielle Lücken entstehen.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist auf Ihre konkrete berufliche Tätigkeit ausgerichtet. Sie kann bei versicherter Berufsunfähigkeit eine vereinbarte monatliche Rente leisten – auch wenn die Ursache eine Krankheit und kein Unfall ist.
Die wichtigsten Grundlagen
Entscheidend sind die vereinbarte Rente und die konkreten Versicherungsbedingungen.
Bei anerkannter Berufsunfähigkeit zahlt der Versicherer die vertraglich vereinbarte monatliche Rente für die Dauer des Anspruchs, höchstens bis zum vereinbarten Ende.
Berufsunfähigkeit kann etwa durch körperliche oder psychische Erkrankungen oder durch Unfallfolgen eintreten. Maßgeblich sind die versicherten Ursachen und Bedingungen.
Im Mittelpunkt steht die zuletzt konkret ausgeübte Tätigkeit. Der Vertrag regelt, wann und wie die Einschränkungen nachgewiesen werden müssen.
Während einer anerkannten Berufsunfähigkeit entfällt in vielen Tarifen die Beitragszahlung. Die genauen Voraussetzungen stehen in den Versicherungsbedingungen.
Tarife bewusst auswählen
Ein niedriger Monatsbeitrag allein macht noch keinen guten Versicherungsschutz.
Die Rente sollte möglichst Ihre wesentlichen laufenden Ausgaben absichern. Als Orientierung wird häufig ein großer Teil des Nettoeinkommens herangezogen; individuelle Bedarfe und Annahmegrenzen zählen.
Eine Laufzeit möglichst bis zum regulären Rentenbeginn kann Versorgungslücken in späteren Erwerbsjahren vermeiden.
Wichtig ist, dass der Versicherer Sie nicht allein auf einen anderen theoretisch möglichen Beruf verweisen darf. Prüfen Sie auch die Regeln zur konkreten Verweisung.
Bei bestimmten Lebensereignissen – etwa Gehaltserhöhung, Heirat oder Geburt eines Kindes – kann sich die BU-Rente innerhalb vertraglicher Grenzen häufig ohne neue Gesundheitsprüfung erhöhen lassen.
Beitrags- und gegebenenfalls Leistungsdynamiken können helfen, Inflation auszugleichen. Die Auswirkungen auf den Beitrag sollten Sie kennen.
Alle abgefragten Gesundheitsangaben müssen vollständig und wahrheitsgemäß sein. Medizinische Unterlagen helfen, Angaben vor der Antragstellung zu prüfen.
Schutz für unterschiedliche Lebenssituationen
Wenn das regelmäßige Arbeitseinkommen die laufenden Kosten trägt, kann eine BU-Rente die finanzielle Lücke bei längerfristiger Berufsunfähigkeit begrenzen.
Ohne ausreichende private Absicherung kann der Ausfall der eigenen Arbeitskraft besonders große Auswirkungen auf Einkommen und Vorsorge haben.
Ein früher Abschluss kann sinnvoll sein, solange gesundheitliche Voraussetzungen günstig sind. Die Rentenhöhe lässt sich je nach Tarif später anpassen.
Wir prüfen mit Ihnen Rentenhöhe, Laufzeit, Dynamik und Nachversicherungsoptionen, bevor bestehender Schutz verändert wird.
Was Sie wissen sollten
Eine Krankschreibung allein löst normalerweise noch keine BU-Rente aus. Häufig sehen die Bedingungen vor, dass Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich mindestens sechs Monate zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können. Einzelheiten und Nachweise regelt Ihr Tarif.
Auch die gesetzliche Erwerbsminderungsrente folgt anderen Voraussetzungen. Eine private Unfallversicherung wiederum leistet nicht allgemein bei Berufsunfähigkeit durch Krankheit.
Bestehende Erkrankungen müssen bei den Gesundheitsfragen korrekt angegeben werden. Je nach Risikoprüfung kann ein Versicherer Zuschläge, Ausschlüsse oder eine Ablehnung vorsehen.
Wir erläutern Ihnen die Gesundheitsfragen und besprechen, ob eine anonyme Risikovoranfrage bei Versicherern sinnvoll ist – bevor ein verbindlicher Antrag gestellt wird.
Persönlich beraten lassenAntworten auf häufige Fragen
Das hängt von den Versicherungsbedingungen ab. Häufig ist eine gesundheitlich bedingte Einschränkung der zuletzt ausgeübten Tätigkeit um mindestens 50 Prozent über einen Prognosezeitraum von sechs Monaten Voraussetzung. Die Leistung wird individuell geprüft.
Wichtig sind Ihre laufenden Ausgaben, Ihr Nettoeinkommen und weitere Einnahmen oder Vorsorgeleistungen. Häufig werden etwa 80 Prozent des Nettoeinkommens als Orientierung genannt; Versicherer können eigene Annahmegrenzen haben.
Psychische Erkrankungen können eine versicherte Ursache für Berufsunfähigkeit sein. Entscheidend sind die individuellen Vertragsbedingungen und eventuelle bei Vertragsschluss vereinbarte Ausschlüsse.
Das ist möglich, aber vom Einzelfall und der Risikoprüfung abhängig. Gesundheitsfragen müssen richtig beantwortet werden. Eine anonyme Risikovoranfrage kann helfen, mögliche Bedingungen vorab einzuschätzen.
Eine solche Klausel kann es dem Versicherer ermöglichen, auf einen anderen theoretisch ausübbaren, vergleichbaren Beruf zu verweisen. Deshalb ist der vertragliche Verzicht darauf ein wichtiges Auswahlkriterium.
Nein. Eine Unfallversicherung knüpft an versicherte Unfallfolgen an, während die BU bei versicherter Berufsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall leisten kann. Die beiden Produkte haben unterschiedliche Aufgaben.
Ihre Berliner Assekuranz
Wir besprechen gemeinsam Ihre berufliche Situation, Ihre gewünschte BU-Rente und wichtige Tarifbedingungen. In Berlin vor Ort sowie deutschlandweit telefonisch oder digital.

Ergänzend zur Arbeitskraftabsicherung kann je nach Lebenssituation auch eine private Unfallversicherung sinnvoll sein.
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