Invaliditätsleistung
Eine einmalige Geldleistung bei einer dauerhaften, unfallbedingten Beeinträchtigung – abhängig von Invaliditätsgrad, Grundsumme und Tarif.

Private Unfallversicherung · Berlin und deutschlandweit
Ein schwerer Sturz oder eine Verletzung kann das Leben dauerhaft beeinflussen. Eine private Unfallversicherung kann finanzielle Hilfe bieten, wenn nach einem versicherten Unfall eine bleibende Beeinträchtigung zurückbleibt.
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Finanzielle Folgen absichern
Nach einem Unfall kann es notwendig sein, das Zuhause umzubauen, besondere Hilfsmittel anzuschaffen oder zusätzliche Unterstützung im Alltag zu organisieren. Solche Ausgaben können zur Belastung werden.
Die private Unfallversicherung bietet je nach Vertrag eine einmalige Invaliditätsleistung und vereinbarte Zusatzleistungen. Entscheidend ist, dass das Ereignis unter den versicherten Unfallbegriff fällt und die jeweiligen Leistungsvoraussetzungen erfüllt sind.
Leistungen im Überblick
Nicht jeder Vertrag enthält jede Leistung. Die genaue Auszahlung richtet sich nach den vereinbarten Bedingungen.
Eine einmalige Geldleistung bei einer dauerhaften, unfallbedingten Beeinträchtigung – abhängig von Invaliditätsgrad, Grundsumme und Tarif.
Optional kann eine laufende Rente vereinbart werden. Sie wird häufig erst ab einem bestimmten Invaliditätsgrad gezahlt.
Eine zusätzliche Zahlung für versicherte stationäre Aufenthalte nach einem Unfall, wenn dieser Leistungsbaustein eingeschlossen ist.
Manche Tarife bieten Bergungskosten, Rehabilitationshilfen oder weitere Assistance-Leistungen innerhalb vereinbarter Grenzen.
Tarifvergleich
Eine passende Unfallversicherung zeichnet sich nicht nur durch ihren Preis aus.
Die Grundsumme ist die Basis für die Auszahlung. Sie sollte zu möglichen Kosten für Umbauten, Hilfsmittel und zusätzliche Unterstützung passen.
Bei höheren Invaliditätsgraden kann die vereinbarte Progression die Leistung erhöhen. Der konkrete Verlauf unterscheidet sich je nach Tarif.
Sie beschreibt, mit welchem Invaliditätsgrad bestimmte dauerhafte Funktionsverluste bewertet werden. Unterschiede können die Auszahlung deutlich verändern.
Manche Verträge schließen etwa bestimmte Verletzungen durch Eigenbewegung oder erhöhte Kraftanstrengung ein. Hier lohnt der Blick ins Detail.
Prüfen Sie, ab welchem Mitwirkungsanteil bestehender Erkrankungen der Versicherer die Leistung kürzen kann.
Unfälle müssen gemeldet, Invalidität fristgerecht festgestellt und geltend gemacht werden. Diese Fristen sind je nach Vertrag unterschiedlich.
Passend zur Lebenssituation
Gerade für Freizeit und Sport kann ergänzender Unfallschutz interessant sein. Der gesetzliche Schutz greift nicht bei jedem Freizeitunfall.
Wer viel unterwegs ist, Sport treibt oder aktiv reist, sollte Risiken, Ausschlüsse und die versicherten Aktivitäten genau prüfen.
Wir berücksichtigen vorhandene Absicherungen und klären, wo eine ergänzende Unfallleistung sinnvoll sein könnte.
Bei der Auswahl zählen insbesondere Unfallfolgen im Alltag, mögliche Hilfsleistungen und altersabhängige Tarifbedingungen.
Wichtige Abgrenzung
Eine Unfallversicherung ist keine allgemeine Einkommensabsicherung. Sie zahlt bei versicherten Unfallfolgen – nicht schon deshalb, weil Sie durch eine Krankheit Ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Auch vorübergehende Beschwerden ohne die vereinbarte dauerhafte Invalidität lösen nicht automatisch eine Invaliditätsleistung aus.
Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Beschäftigte typischerweise bei Arbeits- und Wegeunfällen. Die private Unfallversicherung kann den Schutz für Freizeitunfälle ergänzen. Was für Sie vorrangig ist, hängt von Ihrer persönlichen Absicherung ab.
Weitere mögliche Ausschlüsse betreffen je nach Tarif bestimmte gefährliche Tätigkeiten, bewusst herbeigeführte Schäden oder ausgewählte Erkrankungsfolgen.
Wir klären, welche Risiken bereits abgedeckt sind und welcher zusätzliche Schutz zu Ihrer Situation passt.
Beratung anfragenAntworten auf häufige Fragen
Typischerweise ein plötzliches, von außen auf den Körper wirkendes Ereignis, durch das die versicherte Person unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Manche Tarife erweitern diesen Unfallbegriff. Maßgeblich sind die Versicherungsbedingungen.
Nein. Die Invaliditätsleistung setzt normalerweise eine dauerhafte unfallbedingte Beeinträchtigung voraus. Weitere Leistungen, beispielsweise Krankenhaustagegeld, müssen gesondert vereinbart sein.
Durch Progression kann die Auszahlung bei höheren Invaliditätsgraden stärker steigen als bei einem linearen Tarif. Die genaue Berechnung hängt vom jeweiligen Tarif ab.
Private Unfallversicherungen sehen häufig weltweiten Schutz vor. Einzelne Sportarten oder Tätigkeiten können jedoch ausgeschlossen sein oder besondere Vereinbarungen erfordern.
Nein. Die gesetzliche Unfallversicherung erfasst grundsätzlich bestimmte Schul-, Kita- und Wegeunfälle. Freizeitunfälle außerhalb dieser Bereiche sind dadurch nicht automatisch versichert.
Lassen Sie Verletzungen ärztlich untersuchen, informieren Sie den Versicherer zeitnah und beachten Sie besonders die Fristen für den Eintritt, die ärztliche Feststellung und die Geltendmachung einer Invalidität.
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Ob Sie Ihre Familie absichern oder einen bestehenden Vertrag prüfen lassen möchten: Wir nehmen uns Zeit für die wichtigen Leistungen und Tarifunterschiede.

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